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Modern Architecture
Ich, Waltraud Meckel liebe Offenbach, sie ist meine Heimat. 
Eule gezeichnet, abstrakt

Zum Vorsitzenden des neuen Seniorenrates Offenbach 2023 wird Horst Thon gewählt.

Als Stellvertreterin wird Doris Hoefer gewählt und als Stellvertreter wird Dieter Dänner gewählt.

Hier erfahren Sie ab 30.09.2023 was es Neues gibt!! Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich an; o69 892126

Wir wollen eine gute Arbeit leisten

Waltraud Meckel 
Seniorenrätin Offenbach

 Scrollen Sie nach unten, dann finden Sie aktuelle Informationen aus unserer Öffentlichkeitsarbeit.

Ich wurde in den Seniorenrat der Stadt Offenbach gewählt. Ich danke allen, die mir ihr Vertrauen schenkten.

Lebensmotto:

"Das Leben ist schön, einrichten musst du es selbst"

Seniorenrätin Waltraud Meckel, Alter  94 Jahre

Hobby, Lieblingsbeschäftigung;

  "Arbeiten und Kunst"

Meine Geschichte
Vorstellung Vortrag 
                                                                        Offenbach 23.09.2023

Sie wollen sicher wissen,

1)    wer ich bin...,
2)    was ich kann...,
3)    und was ich will...

Ich bin

Mein Name ist Waltraud Meckel, ich wurde 1931 als drittes Kind des Schneiders Wilhelm Hinz und seiner Ehefrau Luise in Wiesbaden geboren. Durch Vaters Arbeitslosigkeit und durch die hohe Inflationsrate seinerzeit waren meine Eltern gezwungen, in Schlesien zu siedeln. Dort auf dem dicksten Land verbrachte ich als Träumerin die schönste Zeit meines Lebens. Und das trotz Krieg, trotz Hunger und trotz eingeschneitem Haus im Winter und einem Kanonenofen, der die meiste Zeit kalt war. Ich machte mir damals auch keine Gedanken darüber, dass die Schule zweckentfremdet belegt wurde und am Ende der Schulzeit nur gute 7 Schuljahre zusammenkamen.
Mit der Flucht hörte die Träumerei schlagartig auf. Das eine Pflichtjahr bei einem Bauer machte mich auch nicht größer, es blieb bei einem Meter und 45 Zentimetern. Für einen Schneider reicht das, meinte Vater und nahm mich in seine Lehre. Nach drei Jahren war ich gelernter Herrenschneider. 
Ich wurde in meinem Elternhaus nicht aufgeklärt. Der strenge Vater ließ für Freizeiten keinen Spielraum. Trotzdem wurde ich schwanger. Als ich es wagte, den Vater meines werdenden Kindes zu heiraten, flog ich zu Hause raus, war obdachlos.

Was ich kann…

Ich kann lesen, ich kann schreiben und… lächeln!!! Ich ging in die Schule des Lebens, das ist das strengste Internat, das es überhaupt gibt.  
Ich kann heute arbeiten, ich kann sparsam leben. Um die Meisterprüfung ablegen zu können, belegte ich Abendkurse. 
Ein ganzes Jahr lang lebte ich von Bratkartoffeln und Marmeladenbrot, um die erste gebrauchte Nähmaschine kaufen zu können. Der Aufbau begann. 
Rückblickend kann ich Folgendes nachweisen: Ich habe als Meister über 30 Lehrlinge ausgebildet. 
Mein Sohn konnte studieren. 
In zweiter Ehe schafften wir es, uns ein Mehrfamilienhaus zu kaufen, um es später dem Sohn schuldenfrei zu überschreiben. 
In dieser Zeit pflegte ich sowohl meinen Schwiegervater, als auch meine Eltern in unserem Haushalt. 
Mein Mann bekam mit 56 Jahren seinen ersten Herzinfarkt, er war anschließend 25 Jahre ein Pflegefall. 
Als ich mit 60 Jahren wegen Neurodermitis in Rente ging, betreute ich noch 10 Jahre lang alte, zum Teil an Demenz erkrankte Menschen. Irgendwann gab es diese Menschen nicht mehr. Die Pflichtjahre waren vorüber…
Es war um das Jahr 2000 als ich mich fragte: „Und ,   was jetzt?? Wie geht es jetzt weiter??“
Ich begann ein ganz neues Leben. Ich begann, mein eigenes Leben zu leben, ich hatte mich der Kunst verschrieben. 
Ich ging 10 Jahre lang in verschiedene Ateliers in die Lehre. 
Meine bunte Traumwelt aus der Kindheit wird wieder lebendig.
Mit Farbe schreibe ich Geschichten. Bunt leuchten die Bilder, erzählen von Trauer und vom Elend. Die Farben lügen. 
Denn die bunten Farben, die ich oft verwende, stehen in krassem Widerspruch zu den Themen, die von Krieg und Umweltschäden reden. Genug davon…

Ich will, 

dass wir „Alten“ nicht ausgemustert werden. Wir sind derer viele. Fast zu viele, bedenkt man das soziale Gleichgewicht.
Meine Stärke ist nicht das leere Wort. Ich erkläre gerne in Bildern. Schon geht es los damit., lach
Stellen wir uns vor, wir sind im Frankfurter Hauptbahnhof. Gleich daneben liegt der Güterbahnhof mit dem Rangierbahnhof. Früher verbrachen wir viel Zeit im Bahnhof. Man fuhr mit dem Zug zur Arbeit, man fuhr mit dem Zug in den Urlaub. Nix Auto von Muttern! 
Wo sind die Senioren, die nicht mehr reisen können? Die treffen wir bestimmt auf dem Rangierbahnhof. Vielleicht sogar auf dem Abstellgleis? 
Sie werden nicht mehr gebraucht, sind wertlos.
Dieses Denken ist ein großer Fehler! Weil wir so viele sind, hat unser Wort Gewicht! Gerade als Wählerstimme könnten wir viel bewegen.
Unser Alter, unsere Reife und unsere Erfahrungen sind es, die uns besonders wertvoll machen. Unsere Generation denkt noch anders und schüttelt manchmal verständnislos mit dem Kopf ob des Geschehens auf der veränderten Welt.
Jeder und alle wollen finanziell unterstützt werden und keiner fragt, wo das Geld herkommt.
Dass sei eine dumme Frage heißt es, von der Bank natürlich. Lächeln.
Genauso dumm ist das Gelaber: „Wozu brauchen wir noch die Bauern, die vergiften nur unseren Boden mit dem vielen Dünger. 
Heutzutage bekommt man doch alles im Supermarkt!!
Jeder weiß es besser, jeder kann es besser.
Kritiken sind gut, sollten aber gut überlegt sein. 
Auch Forderungen sind gut, die sollten aber machbar sein. 
Ich habe lange genug nur zugeschaut.
Mit 92 Jahren ging ich in die Politik, ich wurde Sozialdemokratin, lächeln 
Es gibt für mich kein Ausruhen. Sollen ich untätig zusehen, wie sich unser Land immer mehr radikalisiert? 
Die Demokratie falsch verstanden wird? 
Wir Alten dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen und darauf warten, dass sich etwas tut. Wir müssen etwas tun, damit die Anderen nicht das tun, was wir nicht wollen. 

Deshalb:     Auffi geht’s, packen wir`s an!!!.


 

Waltraud Meckel

Mein Steckbrief

Mein Beruf und meine Berufserfahrung

Herrenschneider/ Gesellin, Damenschneider / Meisterin/ Beisitzerin Gesellenprüfungsausschuss Kammer Darmstatt/25 Jahre eigenes eigenes Atelier, über 30 Lehrlinge ausgebildet. Ab Rente 10 Jahre Altenbetreuung. Seit 2000 zehn Jahre Ausbildung zu Künstlerin Pi°°, eingetragene Marke. Studium zur Drehbuchautorin, Abschluss 2018

Was ich gut kann, ist...

Ich kann zuhören, arbeiten und helfen. Man sagt, dass ich Probleme lösen kann.

Was ich erreichen möchte...

Insbesondere möchte ich, dass das Leben der Senioren/innen angenehmen in der Gesellschaft wird. Unterschwellige oder offene Diskriminierungen müssen aufhören und transparent gemacht werden.

Zusammenarbeit/Teamarbeit   bedeuten für mich...

Teamarbeit bedeutet für mich, gemeinsame Ziele zu entwickeln und sie durchzusetzen. Vor Allem gemeinsames Arbeiten unter demokratischen Regeln.

Liebe Kolleginnen und Kollegen vom Seniorenrat

 

Bei mir ist alles in bester Ordnung, um vorweg keine Panik aufkommen zu lassen. Ich habe nur das Bedürfnis, eine kleine Erklärung über mich abzugeben, wie ich selbst meine bisherige Arbeit einschätze, was ich mir vorgestellt und vorgenommen hatte und was von davon übriggeblieben ist.

Ich leide an einem chronischen Helfersyndrom, lach. Ich glaubte. ich könnte etwas gegen die Diskriminierung im Allgemeinen, besonders aber der Älteren Menschen, bewegen. Ich ließ mich ohne eine Vorstellung zur Wahl aufstellen und was ich nicht für möglich gehalten hatte, ich wurde eine der 15 gewählten Offenbacher Seniorenräte. 

Nun stand ich da mit meinem guten Willen, kannte weder die Strukturierung noch das System wie man so etwas auf den Weg bringen kann. Als ich zu Euch kam, war ich 93 Jahre alt, jetzt bin ich 94. Ich gehe am Stock, das Gehör ist auch nicht mehr das Neueste, aber meine Schaltfläche im Gehirn ist noch recht brauchbar. 

Manchmal denke ich, die Diskriminierung ist schlimm. Aber schlimmer sind die Kriege auf der Erde. Dann sehe ich auf dem Mainuferfest die vielen Nationen Zelt an Zelt stehen. Ich habe den Krieg erlebt. ich habe den Hunger am eigenen Leib gespürt. 

Ich spüre aber auch die Hilflosigkeit. Es ist schwer. die Mühlenräder gegen den Wind zu bewegen, aber genauso komme ich mir manchmal vor. Es ist schwer in einer Welt zu leben. die so viel Elend produziert. 

Verzeiht, dass ich jetzt weine, aber auch dass muss manchmal sein. 

Aber ich bin stolz darauf, ein Teil der 15 gewählten Seniorenräte zu sein. Ich will und werde meine Arbeit mit Freude und Eifer, und so gut ich kann, mit euch zusammen erledigen. 

Und dafür möchte ich euch danken.

Waltraud

Offenbach im Juni 2025

Balls

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Gewählt mit einer Stimmenanzahl von...

Nr. Name Stimmen

1   Dr. Hans R. Diefenbach                                       2.819

2   Wolfgang Reuter (AG 60 Plus)                            2.416

3   Dr. Matthias Gründler                                           2.324

4   Doris Hoefer                                                         2.244

5   Horst Thon (Freiwilligenzentrum Offenbach e.V.) 2.146

6   Rolf Chiout (SPD)                                                1.500

7   Margit Hönig                                                        1.328

8   Gertrud Helduser                                                 1.325

9   Jutta Hammel                                                      1.163

10  Mahshid Najafi                                                   1.060

11  Jutta Lehmann (FREIE WÄHLER)                     1.048

12  Dieter Dänner                                                    1.028

13  Waltraud Meckel                                                   974

14  Hannelore Trabandt                                              902

15  Gertrud Umminger                                               802

Obige 15 Senioren wurden in den Seniorenrat gewählt.

Die erste öffentliche Sitzung haben wir hinter uns, die erste interne Besprechung

am 17. Januar noch vor uns.                                                         Offenbach den 11.01.2024

Morgen, am 17. Januar 2024 fängt um 15 Uhr unsere erste, nicht öffentliche Arbeitssitzung an. Es ist ist mit starkem Schneefall, bis zu 25 cm hoch, zu rechnen.

Es wird geraten, zu Hause zu bleiben. Warten wir den morgigen Tag ab.                                                                                                                                  Offenbach den 18.01.2024

Wie vermutet, wurde die Sitzung wegen der Wetterkapriolen  abgesagt. 

                                                                                      Offenbach den 19.01.2024

Vielen Dank!

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Liebe Gäste, bringt bitte zum Besuch etwas Zeit und viel Fantasie mit. Ein wichtiger Hinweis bevor ihr das Labyrinth Pi-Kunst betretet. Es kann sein, dass der eine oder der andere Gast  zum Beispiel über die Aussagekraft  von "Holokaust" erschrocken oder verwirrt ist. Das Ölbild „Verliebte Täubchen“ dagegen lässt den Unbill des Tages vergessen. So wird sich während des Besuches das Karussell der Gefühle drehen, denn die Vielfalt und Aussagekraft scheint keine Grenzen zu kennen. Pi, alias Waltraud Meckel, lüftet hin und wieder den Vorhang ihrer überfüllten Gedankenwelt. Dabei kann es vorkommen, dass Ideen, Sprüche oder Aussprüche herausfallen, die niemanden interessieren. Pi lässt sie trotzdem dort stehen, wo sie ihr herausgefallen sind. Sirius zitiert Pi: "Meine Unordnung ist meine Ordnung. Ich muss Pinsel und Farben ständig griffbereit haben, denn die Ideen warten nicht!"

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